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[B] Bericht & Fotos: Fight & Remember! - 700 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block der LL-Demo 2020

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Der Aufruf »Fight & Remember! - In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!« gestaltete auch das Bild des Blockes. Thema des diesjährigen Blocks war angesichts der historischen, wie aktuellen Verbindungen von Staat und Neofaschismus ein internationalistischer Antifaschismus. Unsere internationalen Genoss*innen werden heute weltweit unter protofaschistischen Militärdiktaturen, irregulärer Kriegsführung mit Paramilitärs und von imperialistischen Akteuren aufgerüsteten Milizen bedroht, verfolgt und umgebracht. Währenddessen fliegt in Deutschland ein neofaschistisches Terrornetzwerk, nach dem nächsten auf - nahezu allesamt unter der Deckung und/oder Beteiligung staatlicher Akteure. Die Verbindung unseres Kampfes gegen Faschismus und bürgerlichem Staat mit den Kämpfen der Genoss*innen international, sowie das Sichtbarmachen der Opfer der Morde der Reaktion war somit unser diesjähriges Anliegen.

Fight & Remember! - 700 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block der LL-Demo 2020

Die Fahnen des VVN-BdA und Schilder mit den Portraits, Namen & Lebensdaten einiger unserer Genoss*innen, die im Laufe der letzten hundert Jahre von den Henkern und Bütteln der Reaktion ermordet worden sind, ließ die Größe des diesjährigen Internationalistischen Antifaschistischen Blockes auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 12.01.2020 erahnen. Er hatte für sich die Ausmaße einer kleinen Demonstration und war mit über 700 Teilnehmer*innen wohl der größte Block innerhalb des Gedenkzuges für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die am 15.01.1919 von faschistischen Freikorps im Auftrag des SPD-Reichswehrministers Gustav Noske erschossen worden waren.

Der Aufruf »Fight & Remember! - In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!« gestaltete auch das Bild des Blockes. Thema des diesjährigen Blocks war angesichts der historischen, wie aktuellen Verbindungen von Staat und Neofaschismus ein internationalistischer Antifaschismus. Unsere internationalen Genoss*innen werden heute weltweit unter protofaschistischen Militärdiktaturen, irregulärer Kriegsführung mit Paramilitärs und von imperialistischen Akteuren aufgerüsteten Milizen bedroht, verfolgt und umgebracht. Währenddessen fliegt in Deutschland ein neofaschistisches Terrornetzwerk, nach dem nächsten auf - nahezu allesamt unter der Deckung und/oder Beteiligung staatlicher Akteure. Die Verbindung unseres Kampfes gegen Faschismus und bürgerlichem Staat mit den Kämpfen der Genoss*innen international, sowie das Sichtbarmachen der Opfer der Morde der Reaktion war somit unser diesjähriges Anliegen.

So waren dann auch die Fahnen verschiedenster internationalistischer Akteur*innen im diesjährigen Block zu sehen. Die Fahnen der sozialistischen, katalanischen Unabhängigkeitsbewegung wehten neben jenen der anti-kolonialen Bewegung der Mapuche. Schwarze, rote & schwarz-rote Banner symbolisierten den gemeinsamen Kampf von Marxist*innen, Anarchist*innen und Anarchosyndikalist*innen gegen das Wiedererstarken faschistischer Parteien, Terrororganisationen und Paramilitärs. Entsprechend waren auf Transparenten Losungen wie »Ob Kassel oder Halle - Antifa für alle« und »Antifaschismus bleibt notwendig« zu lesen. Neben Redebeiträgen der verschiedenen aufrufenden Gruppen wurde vom Lauti unser Mobitrack »Kämpfen & Gedenken« von Tintenwolf, kurdische Musik und antifaschistische Klassiker gespielt. Die Stimmung war kämpferisch. Nach der Ankunft an der Gedenkstätte der Sozialisten und dem Niederlegen von Roten Nelken für die beiden KPD-Gründer, die hier stellvertretend für alle 33 Opfer des Spartakusaufstandes vom 05. bis 12. Januar 1919 geehrt werden, ging es mit dem Historiker Dr. Günter Wehner noch zur Führung über den Friedhof und hin zum ehemaligen Mahnmahl, das 1935 vom Naziregime zerstört worden war und an das heute ein Denkmal erinnert. Neben einem kurzen geschichtlichen Vortrag fand er eindringliche Worte, die der Wichtigkeit des Widerstandes gegen die herrschenden Verhältnisse gemahnten. Neben roten Nelken wurde an dieser Stelle auch ein Gedenkkranz niedergelegt.

Für alle, die nach der Demonstration und der Friedhofsführung etwas gegen Hunger und Kälte tun wollten, hatte die VoKü des Zielona Góra die Türen geöffnet. Solidarisch hatten sich die Genoss*innen der dortigen Küchencrew daran gemacht leckeren veganen Gulasch, Kuchen und Glühwein zuzubereiten. Dies bot die richtige Atmosphäre, um einen erfolgreichen Demonstrationstag ausklingen zu lassen.

Kein Vergeben! - Kein Vergessen!
Siempre Antifa!
Aufstehen und widersetzen!

»Fight & Remember!«-Bündnis 2020:
North-East Antifascists [NEA], radikale linke | berlin, CDR Berlín, Solidaridad Antirrepresiva Berlin & Internationalistischer Abend

Unterstützer*innen:
re:volt magazin, Meas Tintenwolf, Proletarische Autonomie Magdeburg, Solibündnis Kurdistan-Magdeburg, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen, FSI Geschichte FU Berlin & Revolutionäre Perspektive Berlin

Video: LL-Demo 2020 | Fight & Remember! - In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen! (left report / 13.01.2020)
Presse: Erinnern und kämpfen (junge Welt / 13.01.2020)
Aufruf: Fight & Remember! - In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

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