Gruppenstatements

HiddenWeb in Muenster

Regionen: 
Münster
Themen: 
Antirassismus
Indymedia
Medien
Zum Schutz von Daten und Kommunikation

Hamburgs Räuberbank

Regionen: 
Bundesrepublik
Themen: 
Soziale Kämpfe
Es steht ein unglaublicher Skandal im Raum: Die Hamburger Warburg-Bank soll Hunderte Millionen Euro aus der Staatskasse ergaunert haben. Sie ließ sich offenbar Steuern erstatten, die sie gar nicht bezahlt hatte („Cum-Ex-Geschäft“). Betriebsprüfer*innen des Finanzamtes wollten das Geld zurück – und auch die Staatsanwaltschaft ermittelte. Trotzdem verzichtete die übergeordnete Finanzbehörde im Jahr 2016 auf die Rückerstattung von 47 Millionen Euro.[1] Zuständiger Finanzsenator war damals Peter Tschentscher (SPD), heute Erster Bürgermeister.

Umgang mit sexualisierter Gewalt durch das Ract! Festival Tübingen

Regionen: 
Tübingen
Themen: 
Gender
Hiermit veröffentlichen wir ein Schreiben, was zuerst direkt an das Tübinger Ract! Festival ging. Wir thematisieren darin den Umgang des Ract! mit sexualisierter Gewalt. Im Anschluss an Diskussionen über Täterschutz in linken Strukturen, halten wir die Veröffentlichung für wichtig, da der Umgang des Ract! kein Einzelfall ist. Wir wünschen uns einen solidarischen Umgang mit diesem Schreiben.

Lügenmagnitz.info

Regionen: 
Bremen
Themen: 
Antifa

Gegen antimuslimischen Rassismus in linken Räumen und überall!

Regionen: 
Rhein-Main
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Freiräume
Repression
Soziale Kämpfe
Gegen antimuslimischen Rassismus in linken Räumen und überall! Wir sind eine Gruppe antirassistischer und antifaschistischer Aktivist*innen aus Darmstadt, die alle im OAT-Darmstadt aber auch in anderen linksradikalen Strukturen aktiv sind oder waren. Am 16.01.2019 beteiligten wir uns am Gegenprotest gegen die Podiumsdiskussion (0) zu dem Thema "Die Verschleierung: Modeaccessoire, ein religiöses Symbol oder politisches Instrument?" im Studierendenhaus der Goethe-Universität in Frankfurt. Der Grund, weshalb wir uns dem Gegenprotest anschlossen, war, dass wir die im Podium kommunizierten inhaltlichen Punkte und die Teilnehmenden der Diskussion als rassistisch kritisieren. Dementsprechend - aber insbesondere in Anbetracht des aktuellen, rechten, antimuslimisch-rassistischen Diskurses - sehen wir es immer noch als Notwendigkeit an, dass in dieser Veranstaltung bei rassistischen Aussagen mit einem kritischen Protest interveniert wurde. Im Folgenden möchten wir eine Kritik zum Umgang mit dieser Veranstaltung in der radikalen Linken, insbesondere in Bezug auf Frankfurt, formulieren und unsere Kritik an genannter Veranstaltung genauer darlegen. Die Podiumsdiskussion sollte vornehmlich die Darstellung des Kopftuches in der “Contemporary Muslim Fashion Ausstellung”, die 2019 im “Museum für angewandte Kunst” in Frankfurt zu sehen war, kritisieren. Obwohl wir es paradox finden, in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks (siehe AfD, Nazibullen, etc.) über das Kopftuch und dessen Darstellung in einer Ausstellung zu diskutieren, kritisieren wir nicht, dass über das Kopftuch diskutiert wurde, sondern die rassistische Art, wie darüber diskutiert wurde.

Statement der RAZ und MIEZE

Regionen: 
BRD
Themen: 
Globalisierung
Medien
Ökologie
Soziale Kämpfe

Don’t let Siemens off the hook

Themen: 
Antirassismus
Ökologie
Repression
Soziale Kämpfe
Weltweit
Siemens’ annual general meeting last week left us in no doubt that we need to fight harder than ever to stop the climate-wrecking Jawa 9 and 10 coal power project in Indonesia. Siemens is hoping to help finance this project, threatening Indonesian communities and our shared climate. Not only did Siemens’ CEO Joe Kaeser and Chairman Jim Snabe cut short people who flew all the way from Australia to the AGM to raise the impacts of the Adani Carmichael coal mine in Australia, including the destruction of Wangan and Jagalingou traditional Aboriginal lands and culture, they ignored questions from an Indonesian campaigner about Jawa 9 and 10 and the horrendous air pollution this coal power plant will inflict on his home city of Jakarta.

My Body is not your Porn! - Stellungnahme zu den "Spannervideos" auf Monis Rache

Regionen: 
Leipzig
Themen: 
Gender
Fast täglich erleben wir – Frauen, Lesben, inter und nichtbinäre Personen, Trans* und Queers (FLINT*) Übergriffe, Angriffe, Grenzüberschreitungen. Seit einigen Wochen haben dabei die „Vorfälle“ bei dem linken Festival Monis Rache besondere Aufmerksamkeit erfahren. Durch eine investigative Reportage wurde aufgedeckt, dass dort ein Mitarbeiter des Festivals in mehreren Jahren heimlich Filmaufnahmen auf den Dixi-Klos gemacht hat, wobei die Clips der als Frauen gelesenen Personen im Internet geteilt, getauscht und verkauft wurden. Dass diese Gewalt auf einem linken Szene-Festival ausgeübt wurde, ist auf der einen Seite besonders verletzend, da viele sich in einem saf(er)en Space vermuten, auf Awareness-Strukturen und generelles (antisexistisches) Bewusstsein bauen. Auf der anderes Seite macht es deutlich: auch die linke Szene hat ein massives Sexismus-Problem und ist von patriarchalen Strukturen durchzogen. Für die einen mag dies überraschend wirken, doch wir als FLINT* erfahren dies andauernd! Das Selbstbild der linken Szene als Sexismus-freier Raum ist Teil des Problems.

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